ParkSmart Basel – dein persönlicher Parkassistent für Basel

Die Digitalisierung macht auch bei Parkgebühren nicht halt. Mit ParkSmart Basel hat die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Amt für Mobilität eine Parking-App für iOS und Android entwickelt, die es möglich macht, Parkgebühren digital zu entrichten. Die App kann aber mehr und soll den/die Nutzer/in durch ihre Funktionen im Parkvorgang unterstützen.

Nach der Entwicklung und erfolgreichen Inbetriebnahme der Bussen-App bei der Kantonspolizei war es nun Ziel, der Bevölkerung eine technische Möglichkeit zu liefern, Parkgebühren digital zu bezahlen. Da Smartphones sehr verbreitet sind und immer mitgeführt werden, lag es nahe, eine Parking-App zu entwickeln. Die Krux dabei ist, der Bevölkerung und den Besuchern von Basel eine App anzubieten, welche viele Bedürfnisse abdeckt, zugleich aber benutzerfreundlich ist und das komplexe Thema Parkieren korrekt verarbeitet. Das Produkt ParkSmart Basel wurde deswegen auch einem Benutzerfreundlichkeitstest unterzogen; welcher positiv verlief.

Was kann ich tun? Die Kernfunktionen

Kernelement der App soll das digitale Bezahlen an Parkuhren und der Kauf von Besucherparkkarten sein. Durch die Nutzung der App fällt die lästige Sucherei nach Kleingeld weg. Der Nutzer bezahlt einfach mit dem hinterlegten Zahlungsmittel. Auf allen Parkuhren in Basel wird ein QR-Code angebracht. Scannt man diesen über ParkSmart Basel ein, erhält man eine Übersicht über die Parkuhr und kann die gewünschte Parkzeit eingeben. Durch die Erinnerungsfunktion wird der Nutzer vor Ablauf der Parkzeit gewarnt. Erscheint er jedoch früher am Fahrzeug, kann er den Parkvorgang stoppen. Nur die effektiv benötigte Parkzeit wird ihm verrechnet. Möchte der Nutzer in einer blauen Zone parkieren und eine Besucherparkkarte erwerben, kann er dies ebenfalls über die App. ParkSmart Basel bietet dem Nutzer aufgrund der Tageszeit die korrekte Besucherparkkarte an. Denn um 13.00 Uhr soll es nicht mehr möglich sein, eine Tagesparkkarte für denselben Tag zu erwerben. Das gleiche gilt für Sonn- und Feiertage. An diesen Tagen ist das Parkieren in der blauen Zone frei und es werden über die App keine Besucherparkkarten angeboten.

Wie finde ich Parkplätze? Integrierte Karte

Herzstück von ParkSmart Basel ist aber der Parzellenplan inklusive den aktuellen Strassenmarkierungen. Dieser Plan wird vom Tiefbauamt zur Verfügung gestellt. Durch GPS-Ortung, welche aktiv auf dem Smartphone eingeschalten werden muss, zeigt die App die in der Nähe liegenden Parkplätze. Dabei werden dem Nutzer die Parkplätze grafisch aufbereitet und er erkennt die unterschiedlichen Parkplatzarten durch verschiedene Icons. Durch Anwählen einer Parkfläche kann dann der Parkvorgang gestartet werden. Falls der Nutzer die GPS-Ortung nicht einschalten möchte, kann er über die Suchfunktion die Strasse oder die Parkuhrennummer eingeben. Auch so gelangt er auf die gewünschte Parkfläche und kann die anfallenden Gebühren digital bezahlen.

Was kann ich sonst noch tun? Weitere Funktionen

Nebst den beschriebenen Kernfunktionen bietet die App aber noch mehr. Weiss man nicht, wie man die Parkscheibe in der blauen Zone stellen muss, kann man in der App die Parkscheibenhilfe anwählen. Diese zeigt aufgrund der aktuellen Tageszeit und dem Wochentag dem Nutzer an, wie die Parkscheibe zu stellen ist. Diese Hilfe ist auch hinter jeder Parkfläche in der blauen Zone hinterlegt. Wird eine Parkfläche via App in der blauen Zone ausgewählt, kann die Dauer des gewünschten Parkvorgangs, ähnlich wie an Parkuhren, gewählt werden. ParkSmart Basel errechnet dann aufgrund der aktuellen Zeit die kostenlose Parkdauer mittels Parkscheibe und teilt dies dem Nutzer mit. Sogar der Spezialfall „Mittagszeit“ an einem Werktag wurde berücksichtigt. Wichtig ist, dass die Parkscheibe dann trotzdem gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe hinterlegt wird. Denn ParkSmart Basel ersetzt die physische Parkscheibe (noch) nicht. Falls eine längere Parkdauer gewählt wird, schlägt die App, je nach gewünschter Parkdauer, eine Halbtages- oder Ganztagesbesucherparkkarte vor. Ein weiteres Gadget ist die „Find-my-Car“ Funktion. Hat man eine Parkfläche über den Parzellenplan ausgewählt und den Parkvorgang gestartet, besteht die Möglichkeit über die „Find-my-Car“ Funktion sich den Weg zum parkierten Fahrzeug anzeigen zu lassen.

Ist die App kompliziert? Die Benutzerfreundlichkeit

Oberstes Ziel war es, eine einfache und benutzerfreundliche App zu entwickeln. Der Nutzer muss keinen langwierigen Registrationsprozess durchlaufen; er hinterlegt lediglich sein Kontrollschild und sein Zahlungsmittel. Dabei kann er zwischen Visa, MasterCard, PostFinance und TWINT wählen. Sind diese Informationen hinterlegt, kann bereits schon parkiert werden. In Zukunft wird es sicherlich Anpassungen geben, um die App nochmals zu vereinfachen, zu verbessern und weiterzuentwickeln. Jedenfalls freuen wir uns auf viele Downloads, zufriedene Nutzer und viele 5-Sterne-Bewertungen.

Und zur Information: Spezialfall Mittagszeit

Bei Ankunft um 11.15 Uhr kann die Scheibe auf 11.30 Uhr eingestellt werden. Dies berechtigt zu einer Parkdauer bis 12.30 Uhr.

Erst bei einer Ankunftszeit nach 11.30 Uhr gilt die verlängerte Parkdauer für die Mittagszeit. Denn dann darf die Parkscheibe auf den nächsten Strich, auf 12.00 Uhr gestellt werden. Dies berechtigt zu einer Parkzeit bis 14.30 Uhr.